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Die Stadien des Lymphödems

Das Latenzstadium
Anfänglich kann ein Lymphödem kaum bemerkbar sein. Es kommt zu einer sehr geringen, unmerklich fortschreitenden Schwellung , an die sich die Patienten unter Umständen gewöhnen und sie so nicht bemerken. Schmerzen bestehen keine.

Stadium I

Erst im weiteren Verlauf wird die Schwellung deutlich bemerkbar, sie ist weich und mit dem Daumen eindrückbar., Den Patienten fällt eine Zunahme der Hautdicke und des Volumens , die den betroffenen Körperteil auftreibt, auf.

Stadium II

Später tritt eine Verhärtung der Haut durch bindegewebige Durchwachsung. Die Haut ist nicht mehr weich eindrückbar. Die prall gespannte Haut wird oft als taub empfunden, eine stärkere Spannung kann zu Schmerzen führen.

Stadium III

Zuletzt kann die betroffene Gliedmaße unförmig verunstaltet werden, wobei es zu zusätzlicher Fettgewebswucherung kommt: die Elephantiasis.

Eine Bewegungseinschränkung kann durch die zunehmende Schwere des betroffenen Armes oder Beines bzw. des gesamten Körpers, aber auch durch eine verminderte Abbiegbarkeit der Gelenke eintreten.

Komplikationen des Lymphödems

Der Rotlauf = Erysipel
Eine wichtige Komplikation, die zu einer neuerlichen Zerstörung von Lymphgefäßen und Lymphknoten führt und so das Lymphödem verstärkt, ist der Rotlauf (das Erysipel) .

Das Lymphangiosarkom

Nach vielen Jahren kann es im Bereich eines Lymphödems zu einer Krebserkrankung, Lymphangiosarkom, kommen.

Das Fortschreiten des Lymphödems und die Komplikationen gilt es zu verhindern oder möglichst gering zu halten, durch eine individuell
angepasste fachgerechte Behandlung!