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Jede Behandlung des Lymphödems und des Lipödems gründet auf der richtigen Kompression

Je nachdem ob Sie nur an einem Anfangsstadium leiden, vielleicht geringe Beschwerden haben oder ein fortgeschrittenes Leiden Sie plagt, sollte die Kompression einen bestimmten Druck auf das Bein ausüben. Je größer das Leiden, umso größer sollte der Druck sein: vom medizinischenGummikompressionsstrumpf bis zur Bandage.
Wie wirkt die Kompression?

Die Kompression durch Bandagen drückt das überschüssige Eiweiß und Gewebswasser, das sich beim Lymphödem und Lipoedem im Gewebe ablagert, bei gleichzeitiger Bewegung wie eine Pumpe wieder in die Lymph-und Blutgefäße hinein.

Die Apparative Intermittierende Kompression (AIK) kann vom erfahrenen Arzt ergänzend eingesetzt werden. >>>

Gummistrümpfe verhindern den neuerlichen Austritt von Eiweiß und Flüssigkeit ins Gewebe. Die Haut wird zusätzlich vor der verstärkten Dehnung und Anspannung geschützt.

Die Kompressionsphasen
In der Kompressionsbehandlung von Lymphoedemen und Lipoedemen unterscheiden wir grundsätzlich
  • jene Phase in der wir einen nicht zufriedenstellenden Zustand verbessern wollen: die Therapie- oder Behandlungsphase von der
  • Erhaltungsphase, in der wir den zufriedenstellenden Zustand langfristig erhalten wollen.
Merke
Grundlegend sind Bandagen das Instrument der Behandlungsphase und die Gummikompressionsstrümpfe das Instrument der Erhaltungsphase.